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Ein Film von Peter Gehrig
»SCHRÖDER ERZÄHLT« vor der Kamera - EINBLICKE IN DIE LITERATURSZENE
Die März Akte
ISBN: 978-3-89848-094-9
Best. Nr.: 94
Preis: € 14,90
EAN: 978-3-89848-094-9
 
Ende der 60er Jahre brachte der März-Verlag mit wunderbar provozierenden Titeln zwischen Pop und Politik frischen Wind in die deutsche Buchszene. Dort erschienen erstmals Carlos Castaneda, Ken Kesey, Robert Crumb, Neil Postman, Leonard Cohen, Frantz Fanon, Hermann Nitsch, Günter Amendts Aufklärungsfibel SEXFRONT, der legendäre US-Underground-Reader ACID (hg. von Rolf Dieter Brinkmann und Ralf-Rainer Rygulla) und nach der ersten Pleite und Neugründung Bernward Vespers DIE REISE sowie die Werke von Upton Sinclair und Isabelle Eberhardt. Jörg Schröder, legendärer Verleger des März Verlags, ist ein Literatur-Zampano, der es bis heute schafft, sich mit »statischer Schläue« gegen Anfeindungen und Pleiten zu behaupten.
Diese aus dem Rahmen fallende Dokumentation, ausgezeichnet mit dem Grimme-Preis, erzählt von den Freunden und Feinden des März Verlags.

DVD-Ausstattung:
DVD 5 PAL codefree, Bild: 16:9, Ton: Stereo
Kapiteleinteilung, Links, Booklet
Bonus: 1) Nachmärz - Ein Gespräch mit Mathias Bröckers
2) Horst Tomayer erzählt
3) DIE MÄRZ-ROLLE mit sämtlichen Umschlägen der März-Erstausgaben.

Grimme-Preis 1986
 

Weitere Filme zum Thema: 36



Regie: Peter Gehrig
Produktions-Land+Jahr: BRD, 1985
Mitwirkende: Jörg Schröder, Barbara Kalender, Horst Tomayer,
Mathias Bröckers
, Henryk M. Broder, Daniel Cohn-Bendit, Gerd Haffmans, Christian Klippel, Winfried Kumetat, Abraham Melzer, Reinhold Neven DuMont, Klaus G. Saur, Uve Schmidt, Christian Schultz-Gerstein, Matthias Wegner, Karl Dietrich Wolff

DVD 5, Farbe, 81 Min. + Extras, Bild: 16:9, Ton: Stereo. Mit Booklet

 



»Jörg Schröder ist der Erfinder des erweiterten Verlegertums, in ihm vermischten sich, naiv-idealistisches Unternehmertum (der Unternehmer als Abenteurer, den die systemtragenden Legenden immer beschwören und der, wenn er einmal wirklich irgendwo auftaucht, natürlich immer wieder schön und lehrreich und tragisch am System scheitern muß) mit paranoisch-kritischer politischer Klugheit. Von Anfang an war das MÄRZ-Programm undogmatische, linke Underground-Dokumentation, man fand immer nebeneinander radikale Politik und radikale Kunst (Frantz Fanon und Hermann Nitsch), Spinner (Valerie Solanas) und Genies (R. D. Brinkmann), Szene-Seller (Amendts ›Sexfront‹) und Obskurstes, Poetisches von hohem dokumentarischem Rang (Gerard Malanga, Ted Berrigan), also Dinge, die sich im Programm eines Untergrundverlages im Message-Rahmen widersprechen, die aber einen Zusammenhang ergeben im Schröder-Zusammenhang, den man als den Ehrgeiz bezeichnen könnte, erweiterte Geschichtsschreibung per Büchermachen zu betreiben. Dokumentieren, bevor es zu spät ist.«
- Diederich Diederichsen in SPEX

 
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