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Ein Film von Andrzej Klamt und Ulrich Rydzewski (CARPATIA)
Pelym
ISBN: 3 - 89848 - 287 - 1
Best. Nr.: 287
Preis: € 5,00
EAN: 4 - 021308 - 887199
 
Preis des Dokumentarfilmfestivals München 98
ARTE-Preis für den besten deutschen Dokumentarfilm, 22. Duisburger Filmwoche


Eine Annäherung an die Welt russischer Straflager. Pelym ist sowohl der Name einer Siedlung als auch der eines großen Gebietes am nördlichen Rande des Urals. Der Name steht stellvertretend für entlegene Strafkolonien und 400 Jahre russischer Verbannung und Zwangsarbeit. Das heutige Leben im Lager, Appell, Arbeit, Kantine, Schwitzbad sowie in der näheren Umgebung, wo sich ehemalige Gefangene niedergelassen haben, erzählt der Film in einem optischen Wechselbad von Schönem und Hässlichem, bestätigt alte Vorurteile und ermöglicht überraschend neue Ansichten über dieses "düstere" Land.

Begründung der Jury des 13. Internationalen Dokumentarfilmfestivals München 1998:
Bei Pelym war die jury beeindruckt von der Sensibilität, mit der ein schwieriges Thema wie ein russisches Strafgefangenenlager realisiert wurde. Mit Bildern von poetischer und gleichzeitig realistischer Kraft erzeugen die beiden Filmemacher beim Zuschauer ein Gefühl von Wahrheit: die Schönheit der nordrussischen Landschaft wird mit der harten Lagerwirklichkeit konfrontiert. Die Dokumentaristen nähern sich ihren Protagonisten, den Lagerinsassen, mit Respekt und zeigen einen Kosmos, in dem auch Würde, Humor und Stolz ihren Platz haben.
 



Regie: Andrzej Klamt und Ulrich Rydzewski
Produktions-Land+Jahr: Deutschland, Russland, 1998

VHS PAL, ca. 115 Min., Farbe

 



"Ein Film, der innerlich widerhallt!"
- DIE WELT

„Eine Botschaft aus dem kalten Sibirien!"
- FAZ

"Der komplexeste und bildmäctigste der preisträger!"
- SZ

"Der 'überflüssige Mensch' ist nicht nur ein Motiv der russischen Literatur, meint jedenfalls der Aufseher."
- Rheinische Post

 
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