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Ein Film von Jean-Luc Godard (Jean-Luc Godard: Geschichte(n) des Kinos, Das Jahrhundert des Kinos - DVD3 - Westeuropa)
Quo vadis Europa?
Godard: Film Socialisme
ISBN: 978-3-89848-574-6
Best. Nr.: 574
Preis: € 19,90
EAN: 978-3-89848-574-6
 
filmedition suhrkamp - fes 31:

Eine Frau an der Reling eines Kreuzfahrtschiffs, sie seufzt »Pauvre Europe« – »Armes Europa«. Palästina, Neapel, Griechenland, Odessa, die Provence – das sind nur einige Stationen des FILM SOCIALISME, einer assoziationsreichen Reise durch die europäische Film- und Ideengeschichte.

Als der neue Film Jean-Luc Godards im September 2011 in die deutschen Kinos kam, waren die Kritiker begeistert. Der Freitag sprach von einem »in seiner ganzen verwirrenden Großartigkeit klassischen späten Godard«. Die Berliner Zeitung befand zutreffend: »Wie alle wichtigen Kunstwerke lädt auch FILM SOCIALISME zur mehrfachen Hinwendung ein und legt mit jedem Sehen neue Schichten frei«, während Jean-Luc
Godard selbst weiß: »FILM SOCIALISME ist etwas anderes. Ein Vorschlag, eine Frage, eine Collage.« Denn: »Jeder nimmt mit, was er sieht oder fühlt, Godard stellt lediglich das Material zur Verfügung.« Der Spiegel

Mit Filmen wie Außer Atem (1960) und Die Verachtung (1963), Pierrot le Fou (1965) und Weekend (1967) gilt der 1930 geborene Jean-Luc Godard als »einflußreichster Filmemacher der Welt« (Die Zeit).

 
Dieser Film ist Teil der Edition: filmedition suhrkamp

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Regie: Jean-Luc Godard
Kamera: Fabrice Aragno, Paul Grivas
Produktions-Land+Jahr: CH/F, 2011
Musik: Arvo Pärt, Ernst Busch, Patti Smith, Alfred Schnittke
Mitwirkende: Catherine Tanvier, Christian Sinniger, Jean-Marc Stehlé, Patti Smith, Robert Maloubier, Elias Sanbar, Alain Badiou

DVD 5, Farbe, 97 Min., 16:9, PAL, Stereo. Französische Originalfassung, deutsche Untertitel. Ausführliches Booklet mit Essays von Klaus Theweleit und Claus Löser

 



»Eine kluge, komplexe Reflexion über das Ende des Kapitalismus und die Gründe des Scheiterns des Sozialismus. Ein fragmentarischer, assoziativer Urlaubstrip für Freidenker.« B5 Kulturnachrichten

»Von Godard kann man lernen, das Kohärenz erzeugende Schuss/Gegenschuss-Kino („Film Capitalisme", nennt es Georg Seeßlen) als Bevormundung zu empfinden. Wer sich nicht verschrecken lässt, wird reich beschenkt. Godards Filme, so anstrengend und unverständlich sie auch sein mögen, lassen einem alle Freiheiten. Man darf und muss die eigene Wahrnehmung aktivieren.« ray

»Nicht reden vom Unsichtbaren es zeigen« JLG

»Ein faszinierendes Stück Kino.« Zitty

»Kunstvoll gebautes und austariertes Filmgedicht.« Tagesspiegel

»ein herrliches Stück Urlaub von unserer eigenen Weltsicht.« Die Welt

»Herausragend« tip Berlin

»Godard perfektioniert einfach die Kunst, nein zu sagen und dabei doch vollkommen locker zu bleiben.« Süddeutsche Zeitung

 
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