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Ein Film von Michael Althen und Dominik Graf (München – Geheimnisse einer Stadt)
Das Wispern im Berg der Dinge
ISBN: 978-3-89848-395-7
Best. Nr.: 395
Preis: € 14,90
EAN: 978-3-89848-395-7
 
Der Schauspieler Robert Graf stand zwischen 1956 und 1966 in 20 Spielfilmen und 25 Fernsehspielen vor der Kamera. Er spielte u. a. in "Wir Wunderkinder" von Kurt Hoffmann, in Filmen von Wolfgang Staudte, Robert Siodmak, aber auch von John Sturges und Luigi Comencini. Robert Graf starb im Februar 1966 im Alter von nur 42 Jahren.

Sein Sohn Dominik war damals gerade 13. Heute gehört Dominik Graf zur Elite der deutschen Regisseure (Die Katze, Die Sieger, Im Angesicht des Verbrechens). In diesem Film begegnet der Sohn noch einmal dem Vater und damit auch der bundesrepublikanischen Gesellschaft und der Welt des Kinos von damals, in der die Wirklichkeit wenig Platz hatte.

Der Film entsand in Zusammenarbeit mit dem Filmkritiker Michael Althen für die Reihe "Denk ich an Deutschland".

 



Regie: Michael Althen, Dominik Graf

DVD, codefree, PAL, Farbe, 58 Min.

Buch von Christoph Huber und Olaf Möller
 



»Welch poetische Spurensuche!« MÜNCHNER MERKUR

»eine der präzisesten filmischen Annäherungsversuche an die deutsche Nachkriegsgeschichte.« RAY

»Graf hat das Wagnis, sich dem eigenen Vater zu nähern, bravourös bestanden. Ein überaus persönlicher Film: Zu sehen und zu fühlen ist ein elegisches Zeugnis nachgetragener Liebe, eine familiäre Erinnerung, die dank gehöriger Distanz unser Interesse findet, 'Das Wispern im Berg der Dinge' ist aber auch ein filmgeschichtlicher Essay über das Kino der frühen Bundesrepublik, das die Wirklichkeit verstehen wollte, ohne sich wirklich zu zeigen.« (Jurybegründung Adolf-Grimme-Preis)

»Geschichte, die buchstäblich als eine Ge-Schichte begriffen wird, als Anhäufung von Schichtungen und Verwehungen, als ein "Berg der Dinge", in dem es wispert, in den viele Spuren und Schneisen geschlagen werden müssen. Assoziationen und Fragen sind dazu der beste Weg, die Möglichkeiten von Archiv und Montage darauf der Kompass.« SPLATTING IMAGE

»Die außerordentliche Kraft des Films lag im (vergeblichen) Versuch des Sohnes, die Wand der Fremdheit aufzubrechen: Das Kind nahm nicht den großen Schauspieler wahr, sondern ein Phantom. Im deutschen Kino kreiste der Film das Schweigen einer Generation ein - brillant interpretiert u. a. von Hans Abich, mit Interviews von Joachim Kaiser, August Everding oder Selma Urfer. Eine Reflexion in Spiegelbildern« PONKIE

»Weit jenseits einer persönlichen Annäherung an einen Menschen, den der Sohn kaum je aus der Nähe erfahren hat, ist dies gleichzeitig auch eine Analyse einer deutschen Epoche und ihrer Unfähigkeit, für die physischen Realitäten jener Tage die richtigen (Film-)Bilder zu finden.«(Arnold Hohmann).

»Intelligent und bewegend verbindet der dokumentarische Essay das Biografische mit der Zeit-, Theater-, und Filmgeschichte. Ein außerordentlicher Film.« (die deutsche bühne. Theatermagazin)

 
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