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"Auf der Balance zwischen Schalk und Melancholie ... Unterwegs mit dem Künstler Roman signer - ein Versuch zur idealen Reisegeschwindigkeit."
SIGNERS KOFFER - eine Art Roadmovie entlang der magischen aufgeladenen «Landschaftsrillen» quer durch Europa. Von den Schweizer Alpen nach Ost-Polen, von Stromboli nach Island... ein breit angelegter Versuch zur idealen Reisegeschwindigkeit. Roman Signer markiert unsere Stationen mit seinem ganz persönlichen Instrumentarium; bestechend lapidare Eingriffe voll hintergründigem Humor.
SIGNERS KOFFER ist auch eine Reise durch seelische Zustände. Ein Seiltanz zwischen Schalk und Melancholie. Gefahr wird zum Stimulans der Sinne - auch die psychische Gefahr. Plötzliche Abstürze, jäh kippende Stimmungen prägen Rythmus und Klima des Films.
«Kammermusik» nennt Signer seine Aktionen mit Zündschnur und Rakete, «skulpturelle Kammermusik».
"Ich habe ein empfindliches Gehör - ja ich schäme mich geradezu für den Lärm, den eine Explosion verursacht." R.S.
"Angenommen, Ich wäre eingeladen, in einem Museum etwas zu machen ...
Nun weil ja viele Museen ziemlich langweilig sind, würde ich im Museum einfach schlafen. Ich wäre also nur nachts dort, abgeriegelt von Securitas Wächtern und ihren Wolfshunden. Über dem Bett wären ein Mikrofon und ein Verstärker angebracht, und vor dem Museum stünden riesige Lautsprecher. Während ich also drinnen schlafe und schnarche, wäre in der Stadt auf den Platz vor dem Museum ein schauriges Schnarchen zu hören. Tagsüber stünde einfach mein leeres Bett im Raum, am Abend käme ich dann wieder und würde darin schlafen, und so fort, während der ganzen Ausstellung." R.S.
"Ich habe schon wochenlang gearbeitet, und es hat nichts dabei herausgeschaut. Das hat mir überhaupt nichts ausgemacht. Ich liebe den Versuch, und der Versuch hat auch die Möglichkeit des Scheiterns in sich - eine grossartige Freiheit! Die Natur manifestiert sich auch wenns misslingt - es will halt so ..." R.S.
Zürcher und Berner Filmpreis
Festivalpreis Leipzig, Bronzene Taube
Festivalpreis Viennale, Publikumspreis
Festivalpreis Prix Action Light, Locarno
Festivalpreis Prix SSA für Drehbuch
DVD-Extras und technische Details:
DVD 5 PAL ohne Ländercode
Ratio: 4:3
Schweizer Originalfassung mit Untertiteln in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Portugiesisch
Kapiteleinteilung
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Regie: Peter Liechti Buch: Peter Liechti Schnitt: Dieter Gränicher Produktion: Peter Liechti Produktions-Land+Jahr: Schweiz, 1996 Musik: Knut Remond Ton: Peter Guyer, Res Balzli, Ingrid Städeli Künstlerische Aktionen und Objekte: Roman Signer
DVD PAL, Farbe + s/w, Schw. OF Uts in Dt., Engl., Frz., Span., Port.

Bezugsadresse in der Schweiz
Peter Liechti im Netz!
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"Signers Koffer ist einer jener gehirnerfrischenden Filmessays, die alle gerufenen und ungerufenen Assoziationen ins Spiel bringen, vor allem auch jene der Betrachter und Betrachterinnen. Liechti ist nicht aufs Festschreiben aus, sondern auf Offenheit; wie Signer selbst akzeptiert er das Misslingen, die Macht der Umstände." - Die WochenZeitung
"Peter Liechti ist ein turbulentes Porträt des Schweizerer Aktionskünstlers Roman Signers gelungen...eine hochvergnügliche Exkursion zu den Randzonen der Existenz, in jene Beteiche, wo sich Erhabenheit und Nonsens auf beruhigende Weise vermischen." - Claus Löser, tip
"Seine slapstickartigen Aktionen am Oranienplatz «Installationen» oder «Performances» zu nennen, wäre ein Frevel. Dazu sind sie zu genial. Und zu lustig. «Ob es gewaltig oder lächerlich wird, ist mir egal», sagt Roman Signer. «ich stelle mir etwas in der Phantasie vor und dann probiere ich es aus. Es muß ja nicht gelingen.» Roman Signer macht Zeugs, das man sich manchmal vorstellt und dann aus allen möglichen Gründen doch nicht tut: herumzündeln, etwas von ganz hoch 'runterfallen lassen, mit Knalltschen an den Schuhen herumlaufen, einen ferngesteuerten Hubschrauber voll in einen Fensterladen krachen lassen, Stühle synchron aus Hotelfenstem katapultieren. Herrlich. Und Roman Signer hat noch mehr in seinem Koffer. «Eigentlich brauche ich keine Zuschauer», meint er. Zum Glück war Peter Liechti dabei. Ein unvergeßliches Erlebnis, auch im Kino." - taz berlin |
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